DTM in Hockenheim am 29. April

Doppelsieg für Mercedes beim Saisonauftakt 2012

Die Motorsport-Fans sind im DTM-Fieber: nach einem Zuschauerrekord zum Saisonauftakt in Hockenheim vergangenen Sonntag mit 142.000 Zuschauern geht die DTM nun auf dem Lausitzring in die zweite Runde - und auch in Brandenburg brummt's gewaltig. Mit einem eindrucksvollen Doppelsieg von Gary Paffett und Jamie Green hat die Saison für Mercedes-Benz begonnen. Bei Audi triumpfierte Mattias Ekström als Dritter und BMW hatte mit Andy Priaulx (6.) einen gelungenen Einstand.


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Der 31-jährige Engländer Gary Paffett (DTM-Champion 2005) kann's doch noch: er legte in Hockenheim beim ersten Rennen mit komplett neuen Fahrzeugen einen gelungenen Start hin, gewann mehrere Positionen und lieferte sich mit seinem Teamkollegen Jamie Green rundenlang ein spannendes Duell um die Spitze. Am Ende siegten die beiden Mercedes-Piloten mit zwanzig Sekunden Vorsprung vor Mattias Ekström (Audi), der von der Poleposition gestartet war. Der 33-jährige Schwede verlor die Führung nach einem heftigen Verbremser und konnte mit den davonstürmenden Mercedes-Coupés nicht mitziehen.

Bester BMW-Pilot beim Comeback des bayerischen Premium-Herstellers wurde der Brite Andy Priaulx als Sechster. Er kam mit dem BMW M3 DTM hinter den beiden Deutschen Christian Vietoris (Mercedes-Benz) und Mike Rockenfeller (Audi) nach 40 Runden ins Ziel. „Wenn mir vor dem Wochenende jemand Platz sechs angeboten hätte, hätte ich zugegriffen. Es hat riesig Spaß gemacht, wir hatten eine tolle Kulisse, und wir haben gesehen, dass BMW auf dem richtigen Weg ist“, sagte der 38-Jährige. Außerdem schafften es Ralf Schumacher (D) und David Coulthard aus Schottland (beide Mercedes), der Spanier Miguel Molina und Filipe Albuquerque (beide Audi) in die Punkteränge.


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Nach der großen Freude bei BMW über das gute Qualifying-Ergebnis am Samstag lief der Start am Sonntag sehr unglücklich. Der von Platz drei ins Rennen gegangene Dirk Werner verlor zunächst drei Positionen, drehte sich nach einer Kollision mit Ralf Schumacher und fand sich am Ende des Fahrerfeldes wieder. Werner beendete das Rennen als 17. Die beiden DTM-Routiniers Martin Tomczyk (amtierender DTM-Champion) und Bruno Spengler aus Kanada, beide jüngst zu BMW gewechselt, stellten ihre Fahrzeuge nach mehreren Kollisionen in den ersten vier Runden vorzeitig ab.

Dennoch sprach BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt von einem ausgesprochen positiven Einstand. Nach monatelanger Test- und Entwicklungsarbeit hatte sich das Auto der Münchener als Volltreffer erwiesen, denn von einigen "Kinderkrankheiten" abgesehen, zeigte der M3 in Hockenheim eine tolle, von vielen so nicht erwartete Performance.

Bei Audi konnte Mattias Ekström mit seinem dritten Rang ganz gut klarkommen, auch wenn er sich von der Poleposition einen Sieg ausgerechnet hatte. Ärger dagegen beim zweifachen Champion Timo Scheider, der sich "abgeschossen" fühlte, nach einem Dreher, in den ihn Ralf Schumnacher gleich in der ersten Runde gezwungen hatte - und einer späteren Attacke von Roberto Merhi (ebenfalls Mercedes), bei der Scheiders Auto stark beschädigt wurde.

 

 

 

 

 




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